Interviews: Was wissen Niederländer eigentlich über Kuba?
Für die Einführung der Stiftung Amistad con Cuba gingen wir auf die Straße mit einer einfachen Frage: Was wissen Niederländer eigentlich über Kuba?
Keine langen Gespräche. Keine komplizierten Diskussionen. Nur kurze, ehrliche Reaktionen von Menschen, denen wir begegneten – direkt aus dem Herzen.
Und genau darin lag die Stärke. Zwischen Bild und Wirklichkeit
Die Antworten, die wir erhielten, waren erkennbar.
Kuba wird oft mit Sonne, Musik, Oldtimern und bunten Gassen, aber auch mit Drogen und Kriminalität assoziiert. Für viele Menschen ist es auch ein Land der Atmosphäre und des Urlaubsgefühls.
Und das ist auch nicht zu Unrecht. Kuba ist warm. Kuba lebt. Kuba tanzt.
Aber gleichzeitig bemerkten wir etwas Anderes.
Die meisten Menschen wissen eigentlich nur wenig darüber, wie das tägliche Leben für die Menschen, die dort leben, wirklich aussieht. Über Engpässe. Über Unsicherheit. Darüber, wie kreativ und widerstandsfähig Menschen sein müssen, um jeden Tag aufs Neue über die Runden zu kommen.
Es gibt einen Weltunterschied zwischen dem, was wir sehen ... und dem, was ist.
Kein Urteil, aber Bewusstsein
Was bei den Interviews auffiel, war, dass niemand gleichgültig war.
Im Gegenteil.
Sobald das Gespräch etwas tiefer ging, entstand Interesse. Neugier. Manchmal sogar Erstaunen.
Und genau da fängt es an.
Nicht mit großen Geschichten.
Nicht mit politischen Diskussionen.
Aber mit Bewusstsein.
Mit dem Bewusstsein, dass hinter dem Bild von Palmen und Pastellfarben auch eine andere Realität verborgen ist.
Die Brücke, die wir bauen wollen
Mit diesem Video möchten wir keine vollständige Geschichte erzählen.
Das kann auch nicht in ein paar Minuten.
Was wir aber wollen, ist eine Brücke schlagen.
Zwischen den Niederlanden und Kuba.
Zwischen Bild und Wirklichkeit.
Zwischen Denken und Fühlen.
Doch wirkliche Veränderung beginnt oft klein — mit einer Frage, einem Gespräch, einem Moment der Einsicht.
“So begann es auch für mich.”
Vielleicht ist das wohl der wichtigste Grund, warum diese Video so nah heran kommt.
“Denn ehrlich gesagt: So begann es auch für mich.” so Vorsitzender Gerard van der Sluijs.
Mit einem Bild.
Mit einem Gefühl.
Mit einem ersten Treffen.
Und irgendwo unterwegs verwandelte sich das in etwas anderes.
In Engagement. In Verantwortung. In Aktion.
Freundschaft verändert Leben
Stichting Amistad con Cuba entstand aus dieser Bewegung.
Nicht von Politik. Nicht von Theorie.
Aber aus Menschlichkeit.
Aus der einfachen Idee heraus, dass wir – trotz Entfernung, trotz Differenzen – etwas für einander tun können.
Am Ende ist es das, worauf es ankommt.
Nicht was wir denken zu wissen.
Aber was wir bereit sind zu tun.
Freundschaft verändert Leben
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